Freundeskreis württembergischer Volleyball e.V.

Leitgedanke des Vereins ist, die durch die Betätigung im württembergischen Volleyballsport entstandene persönliche Verbundenheit der aktiven und ehemaligen Funktionsträger, Trainer, Schiedsrichter, Spieler, Vereinsverantwortliche, Mitarbeiter und weiterer Freunde untereinander und mit dem Volleyball-Landesverband Württemberg (VLW) zu pflegen, Ziele und Praxis des Volleyballsports zu fördern und Förder- sowie Freundeskreise des Volleyballs in Württemberg zusammenzuführen.

Aktuelles Volleyball Landesverband-Württemberg

VLW-Integrationsturnier „Volleyball verbindet“
  01.10.2019 •     Verband


1. VLW-Integrationsturnier: Premiere wird zu vollem Erfolg

Ein wunderschönes Wochenende liegt hinter dem Volleyball-Landesverband Württemberg e.V.: Das VLW-Integrationsturnier „Volleyball verbindet“ feierte seine Premiere am vergangenen Wochenende am Olympiastützpunkt in Stuttgart. Zwanzig Teams und mehr als 100 Spieler/innen aus verschiedensten integrativen Einrichtungen aus ganz Baden-Württemberg versammelten sich am Samstagmorgen in Stuttgart zum Start ins Turnier.

Nach einer kurzen Begrüßung durch VLW-Vizepräsident Jürgen Handte und einer knappen Einführung mit allen wichtigen Informationen zum Tag, stand gleich das erste Highlight auf dem Programm. Zum Warmup hatten sich die Organisatoren etwas Besonderes ausgedacht: Wie könnte man besser in den Tag starten als mit Zumba. Kerry von MovEs Family Fitness heizte den Spieler/innen gut ein, sodass diese dann erwärmt und bereit für das Beachvolleyballturnier waren.

Rahmenprogramm
Neben der sportlichen Betätigung der Teilnehmer/innen war es dem VLW auch ein Anliegen, ein interessantes und informatives Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Für den informativen Teil sorgten einige Vereine und Verbände, die sich dem Themenfeld „Gesellschaftliche Verantwortung“ verschrieben haben. Die DKMS zeigte mit einer Typisierungsaktion zur Stammzellenspende den Teilnehmer/innen auf, wie man den Kampf gegen Blutkrebs selbst unterstützen kann. Viva con Agua verdeutlichte, dass die Nutzung von sauberem Wasser für viele in der dritten Welt keine Selbstverständlichkeit ist. Außerdem wurde über die Folgen der Nutzung von unsauberem Wasser und über Verbesserungsmöglichkeiten an diesem Stand aufgeklärt.

Für die Informationen zum Themenbereich „Integration durch Sport“ sorgte der Württembergische Landessportbund e.V und der Landessportverband Baden-Württemberg e.V mit vielen Broschüren zur Integrationsarbeit im Sport und dem Programm „Integration durch Sport“. Über die Kooperation mit dem Schwimmverband Württemberg e.V. und dem Muslimischen Frauenschwimmverein e.V. freute sich der VLW ganz besonders. Hier wurde über Schwimmangebote für Geflüchtete und besonders für geflüchtete Frauen informiert.Auch neben den Feldern konnte man sportlich aktiv werden: die Württembergische Sportjugend stellte mit dem Spielmobil jede Menge Material zur Verfügung und einige Zuschauer und Sportler/Innen versuchten sich beispielsweise im Diabolo oder Hula Hoop und an der Volleywall, die Schwabensport Management beisteuerte.

Indes spielten die Teams in vier 5er-Gruppen die ersten Spielrunden. Auf den Feldern ging es absolut fair zu und man konnte selbst den unerfahrensten Teams ansehen, wie viel Spaß sie beim Spielen hatten. 

Finalspiele und Siegerehrung mit Volleyballstars
Um allen Teams möglichst viele Spiele ermöglichen zu können, war der Modus so angelegt, dass alle Plätze ausgespielt wurden. Nach spannenden Überkreuzspielen folgten dann also die Platzierungsspiele, bei denen alle Teams nochmal alles gaben. Im Finale setzte sich das Team VLW gegen Dialog 1 durch. 

Für den großen Abschluss des Tages hatten die Macher vom VLW ihre guten Kontakte zu den Stuttgarter (Beach-) Volleyballerinnen genutzt und konnten gleich drei deutsche Meisterinnen zur Siegerehrung begrüßen. Es war uns eine große Ehre, die deutschen Meisterinnen 2019 im Beachvolleyball Karla Borger und Julia Sude, sowie die Sportdirektorin der deutschen Meisterinnen im Hallenvolleyball von Allianz MTV Stuttgart, Kim Renkema, als Unterstützerinnen des „Volleyball verbindet“-Turniers gewinnen zu können. Denn im Namen des Sports sind wir auch dadurch verbunden, die positive Message eines respektvollen, offenen Miteinanders nach außen tragen zu wollen. Für den VLW ist diese Zusammenarbeit durchweg wertvoll, denn wer könnte diesen gesellschaftlich wichtigen Themenbereich besser nach Außen transportieren, als erfolgreiche Vorbilder unserer Sportart.

Mit dem Projekt „Volleyball verbindet“  hat sich der VLW zum Ziel gesetzt, ein ganzheitliches Angebot für Flüchtlinge zu schaffen. Dass Volleyball für dieses Ziel die richtige Sportart ist, hat das 1. VLW-Integrationsturnier deutlich gezeigt. In den kommenden Monaten will der VLW nun die Weichen für einen einfacheren Zugang von Zuwanderern zum Volleyballsport in Württemberg stellen. 

Bei der Siegerehrung wurden alle Teams kräftig bejubelt, erhielten eine Urkunde und hatten die Chance auf ein Erinnerungsfoto mit unseren drei Ehrengäste Kim Renkema, Julia Sude und Karla Borger. Die Podestplätze gewannen zusätzlich einen „geupcykelten“ Spiegel mit Volleyball- und „Volleyball verbindet“- Motiv, der in Zusammenarbeit von VLW-Mitarbeiterin Jennifer Schagemann und Veronika Schagemann, die als Künstlerin in verschiedenen Bereichen tätig ist, entstand. 

Siegermatch gegen die deutschen Beachvolleyballmeisterinnen 2019
Das letzte Highlight des Tages war dann das Match zwischen den deutschen Meisterinnen im Beachvolleyball Karla Borger und Julia Sude und den Gewinnern unseres Turniers. Es war für alle Teilnehmer/innen eine tolle Gelegenheit, Weltklasse-Athletinnen beim Beachvolleyball zuzuschauen.

Am Ende eines ganz besonderen Tages blickte man in durchweg zufriedene Gesichter: die Spieler/innen lobten die gute Organisation und das positive Miteinander; die Food Trucks und Partner hoben die gute Stimmung beim Turnier hervor und die Ausrichter vom Volleyball-Landesverband fühlten sich auf mehreren Ebenen bestätigt: das Thema Integration ist und bleibt ein wichtiger Aspekt im täglichen Miteinander und Sport ist hierfür ein wunderbares Mittel; der Hintergrund von grundverschiedenen Menschen spielt eine untergeordnete Rolle, wenn man ein gemeinsames Ziel vor Augen hat und sich mit Respekt und Neugier begegnet; das Pilotprojekt „Integrationsturnier“ sollte im VLW-Kalender einen festen Platz bekommen, denn dass „Volleyball verbindet“ steht spätestens seit Samstag fest.

Wir möchten uns ganz besonders beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und dem Landessportverband Baden-Württemberg für die Förderung des Projekts „Volleyball verbindet“ im Rahmen des Nachhaltigkeitspreises 2018 bedanken. Ein großer Dank gilt weiterhin unseren Partner und Förderern: Württembergischer Landessportbund e.V., Olympiastützpunkt Stuttgart, Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH, Württembergische Sportjugend e.V., MovES Family Fitness, 360 Grad Crêpes, Curry Corner 0711, Reyerhof, Hochland Kaffee, Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, DKMS, Viva con Agua, SchwabensportManagement, Nils Wüchner, Veronika Schagemann, Schwimmverein Muslimischer Frauen Stuttgart e.V., Schwimmverband Württemberg e.V., Allianz MTV Stuttgart und Beachteam Borger/Sude.

Endergebnis 1. VLW-Integrationsturnier
1. Team VLW
2. Dialog 1
3. Dialog 2
4. Die ganz Alten haben wir zuhause gelassen
5. Mein persönlicher Favorit
6. Die Schmetterlinge
7. Stobacher Batscher
8. Pflaume
9. Meet and Play Esslingen
10. Viergewinnt
11. Freibier auf Feld 1
12. Hoppenlau Schule
13. thirtsone nights
14. AFG
15. Staufenecker Löwen
16. Robert Mayer Schule
17. Rote Beete Bagdad
18. Hochschulsport LS 1
19. Team Genialer Bester geWinner
20. Abfahrt